- Wir gestalten Ihre Gewinnausschüttungen so, dass das Teileinkünfteverfahren optimal genutzt wird.

- Durch strategische Planung reduzieren wir die Steuerbelastung auf Ausschüttungen nachhaltig.

- Fehlerhafte Anwendung der Regelungen führt zu unnötigen Mehrbelastungen – wir verhindern das.

Fachliche Einordnung

Das Teileinkünfteverfahren (§ 3 Nr. 40 EStG, § 3c Abs. 2 EStG) ermöglicht es, 60 Prozent bestimmter Kapitalerträge der Einkommensteuer zu unterwerfen. Es gilt insbesondere für Ausschüttungen an wesentlich beteiligte Gesellschafter.

Wann ist das Teileinkünfteverfahren anwendbar?

Das Verfahren kommt zur Anwendung, wenn eine Beteiligung von mindestens 25 Prozent besteht oder mindestens 1 Prozent bei gleichzeitiger Tätigkeit für die Gesellschaft. Es ermöglicht den Abzug von Werbungskosten zu 60 Prozent.

PRAXISTIPP: Prüfen Sie vor Ausschüttungen, ob die Voraussetzungen für das Verfahren erfüllt sind und ob es günstiger ist als die Abgeltungsteuer.

Welche steuerlichen Vorteile ergeben sich?

Durch die Besteuerung von nur 60 Prozent der Ausschüttung und den anteiligen Werbungskostenabzug sinkt die steuerliche Belastung im Vergleich zur vollen Besteuerung. Die tatsächliche Ersparnis hängt vom persönlichen Steuersatz und der Höhe der Werbungskosten ab.

EXPERTENWISSEN: Besonders vorteilhaft ist das Verfahren bei hohen betrieblich veranlassten Finanzierungskosten für die Beteiligung.

Wie optimieren wir Ausschüttungen im Rahmen des Teileinkünfteverfahrens?

- Ausschüttungszeitpunkt so wählen, dass er mit anderen Einkünften optimal abgestimmt ist

- Werbungskosten strategisch bündeln

- Kombination mit steuerfreien Rücklagen oder Gewinnthesaurierung prüfen

- Persönliche Steuerbelastung in die Ausschüttungsplanung einbeziehen

HÄUFIGER MANDANTENFEHLER: Das Teileinkünfteverfahren wird nicht beantragt, obwohl es vorteilhaft wäre.

FAQ – Häufige Fragen unserer Mandanten

Kann ich zwischen Teileinkünfteverfahren und Abgeltungsteuer wählen?

Ja, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, können Sie die Anwendung beantragen.

Welche Unterlagen benötige ich für die Anwendung?

Beteiligungsnachweise, Einkommensnachweise, Belege für Werbungskosten.

Gilt das Verfahren auch für Dividenden aus dem Ausland?

Ja, sofern die Beteiligungsvoraussetzungen erfüllt sind und Doppelbesteuerungsabkommen nichts anderes regeln.

Unsere fachliche Einschätzung

Das Teileinkünfteverfahren ist ein wirkungsvolles Instrument zur Steueroptimierung bei Gewinnausschüttungen. Wer es gezielt nutzt, kann seine Steuerbelastung spürbar senken.

Konkrete Handlungsschritte

- Beteiligungsstruktur und Tätigkeit prüfen

- Werbungskosten vollständig erfassen

- Ausschüttungszeitpunkte steuerlich planen

Professionelle Steuerberatung

Diese Potenziale entfalten sich nur bei konsequenter Umsetzung. Als bundesweit spezialisierte Steuerberatung für den Mittelstand entwickeln wir für Sie maßgeschneiderte Strategien – rechtssicher, digital und steuerlich optimiert. Vereinbaren Sie jetzt Ihr persönliches Beratungsgespräch.